Dos and Don‘ts beim Abnehmen
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Mit dem Frühlingsbeginn steigt bei Vielen die Lust, wieder sportlichen Aktivitäten nachzugehen, nicht zuletzt, um überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Schließlich will man ja in der luftig leichten Kleidung eine gute Figur machen. Wer beim Abnehmen noch ein paar Grundregeln beherzigt, kommt gesünder und schneller ans Ziel! MyJogStyle deckt die Dos und Don’ts beim Abnehmen auf:
DOS
Jeden Morgen Frühstücken
Die Mahlzeit am Morgen ist die wichtigste von allen, denn sie kurbelt Kreislauf und Stoffwechsel an. Ob frisches Obst, fruchtiges Müsli oder herzhaft belegte Brötchen-
nach einem guten Frühstück fühlt man sich nicht nur frisch und munter, sondern ist zudem auch noch motivierter und leistungsfähiger. Deshalb gilt: Zeit fürs Frühstücken muss sein!
Reichlich Wasser trinken
Dass 1,5- 2 Liter Wasser am Tag empfehlenswert sind, kennt jeder. Doch kaum einer weiß, dass in einer Diät viel mehr Flüssigkeit notwendig ist, als in der empfohlenen Tageszufuhr vorgeschrieben sind. Denn wer oft aufs Essen verzichtet, muss den Wasseranteil der Nahrung ersetzen. Besonders wichtige Organe wie die Nieren benötigen mehr Flüssigkeit, um die sauren Fettabbauprodukte, die beim Abnehmen entstehen, abzusetzen.
Orientiertes Einkaufen nur mit Liste
Auch der beste Vorsatz ohne die zugehörige Disziplin gerät ins Schwanken. Da heißt es, nicht schwach werden, wenn man im Supermarkt durch die Einkaufsregale der köstlichen Süßwaren schlendert. Besonders schwierig wird’s, wenn man in der Warteschlange noch einmal auf die Leckereien blickt und die Zeit der Verführung naht. Wer jetzt mit einer Einkaufsliste den Supermarkt betritt, wird feststellen, dass die Suche nach Produkten konzentrierter, orientierter und zielstrebiger ist. So kann man die Leckerbissen geschickt umgehen und kommt nicht auf zu süße Gedanken.
Realistische Ziele setzen
Oftmals sind unrealistische Ziele der Grund für Misserfolge. Häufig wird der Wunsch mit der Realität verwechselt und so kommt es vor, dass man die zu hoch gelegten Ziele nicht erreicht. Frustration und mangelnde Motivation sind die daraus folgenden Konsequenzen. Also: klein anfangen und langsam steigern.
Viel Eiweiß essen
Eiweißreiche Kost, wie Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, vielmehr sättigt es angenehm und verhindert den Muskelabbau – allerdings nur bei regelmäßiger Bewegung. Kohlenhydrate am Abend hingegen blockieren die Fettverbrennung.
Feste Zubettgehzeiten
Eine feste Nachtruhezeit ist nicht nur in einer Diät sehr wichtig. Wer vor 24 Uhr schlafen geht und dabei mehr als 7 Stunden schläft, regt die Bildung des Wachstumshormons an und kann auf eine Fettverbrennung im Schlaf hoffen. Bei zu kurzen Nächten wird dieses Hormon jedoch blockiert.
Viel Bewegung
Ob Joggen, Radfahren oder Schwimmen- heutzutage gibt es zahlreiche Sportarten, in denen jeder seine Passion finden kann. Auch Abnehmen funktioniert mit viel Bewegung besser. Die einfache Faustformel lautet: Mehr Kalorien verbrennen als aufzunehmen baut Übergewicht ab. Zudem lassen sportliche Aktivitäten alltäglichen Stress vergessen und entspannen Körper und Seele.
DON‘TS
Klassiker: Snacks vorm Fernseher
Jeder kennt diese Situation: Die Lieblingssendung beginnt und die Couch lädt zum Entspannen ein. Natürlich sind für solch einen Anlass kleine Naschereien griffbereit.
Während man die volle Aufmerksamkeit dem Fernseher widmet, bemerkt man dabei oftmals nicht, dass man gedankenlos eine große Menge Kalorien konsumiert. Der Klassiker unter den Diätfallen, denn unser Hungergefühl wird bei Ablenkung nicht wahrgenommen. Besser: Bei Knabberbedarf lieber auf Karotten, Gurken oder Obst umsteigen und bei festen Mahlzeiten den Fernseher ausschalten.
Alkohol trinken
Besonders an Wochenende oder an Feiertagen tappt man gern in die tückische Diätfalle. Doch Alkoholgenuss entpuppt sich als mächtige Kalorienbombe und regt zusätzlich den Appetit an. Lieber frische Saftschorlen trinken oder sich ab und an ein alkoholfreies Bier gönnen.
Radikal-Diäten
Wer statt gewohnten rund 2000 Kalorien pro Tag nur 1000 zu sich nimmt, gelangt schnell zum Jojo-Effekt. Auf Radikaldiäten war bisher noch nie Verlass, sie sind sogar schädlich für die Gesundheit. Nicht nur der Kreislauf erschwächt, auch die Heißhungerattacken werden immer größer und der Drang nach Fast Food unkontrollierter. Also: Finger weg!
Zu Fast Food greifen
Wer unter Zeitdruck steht und mit großem Hunger geplagt ist, greift oftmals zu Fast Food. Ob zur Mittagspause auf der Arbeit, beim Shopping, oder bei anderen Unternehmungen- die Devise lautet immer: „Es muss schnell zubereitet sein und sättigen.“ Doch diese fetten und kalorienreichen Mahlzeiten sind nun mal ungesund. Besser sind kalorienarme Snacks, die man sich vorher zubereitet, wie Vollkornbrötchen mit Käse und Salat oder Reis mit Mais und ein paar Knäckebroten.
Zu kurzfristig planen
Jeder kennt die spontanen Lustgefühle, die einen auf Schokolade oder andere Leckereien überkommen. Natürlich sollte man in einer Diät nicht zu 100% darauf verzichten. Man sollte lieber langfristig denken und einen Plan erstellen, in dem man nicht nur feste Gerichte einplant, sondern sich auch Tage markiert, an denen kleine Sünden erlaubt sind.
Zu Fertigprodukten greifen
Wer abnehmen möchte, der sollte sich auch Zeit nehmen, gesund und frisch zu kochen. Das spart nicht nur Kalorien, sondern sättigt länger als Fertigprodukte. Natürlich kann es geschehen, dass der Hunger so groß ist, dass die Versuchung, auf Fertigprodukte zuzugreifen, unwiderstehlich scheint. Was aber Viele unterschätzen, ist die Menge an Fett und Kalorien, die dieses Essen liefert. Deshalb gilt: zucker- und fettarme Fertigprodukte kaufen oder auch mal auf Obst als Hauptmahlzeit umsteigen.
Heißhungerattacken zulassen
Die spontane Lust auf Süßigkeiten kommt unerwartet und meist überraschend. Ganz schwierig zu widerstehen wird es, wenn die Phantasie einem Bilder von Sahnepudding, Torte, Schokolade oder Gummibärchen vorgaukelt. Hier empfehlen sich klassische Appetitzügler wie Wasser und Obst, um dem Zuckerflash das Schnippchen zu schlagen.
(image: © Jonas Glaubitz- Fotolia.com)

